Sasa veitchii

Sasa veitchii stammt aus Japan und gehört zu den Zwergbambussen. Während der kalten Wintermonate erhält er seine imposante „Färbung“. Die nicht ausgereiften Blattränder werden durch die kalten Temperaturen zerstört. Dieser Farbkontrast macht ihn zu einer besonderen Schönheit.

Nach seinem Rückschnitt im Juni treibt er neue Blätter aus. Die Energie hat er zuvor in den Rhizomen gespeichert. Am Anfang erscheinen die grünen Blätter auf seinen aufrecht wachsenden Stilen. Der Sasa veitchii wächst sehr kompakt und eignet sich als Bodendecker.

Die Wurzeln bilden einen dichten Wurzelstock. Sein enormer Wurzeldruck entsteht durch seine Vielzahl an Rhizomen.  Daher ist unbedingt auf eine Rhizomsperre zu achten. Seinen optimalen Standort hat er im Halbschatten und Schatten. Er wächst wesentlich dichter, wenn er einmal im Jahr im Juni oder Juli zurückgeschnitten wird.

Der Sasa veitchii ist absolut robust gegen Schädlinge und andere Krankheiten.

Weitere Bambusse findet ihr hier.

Beschreibung

Höhe: 0,40 bis 1,50 m (in Japan sogar bis 2 m hoch)
Halme: grün, dünn, gerade
Blätter: sattgrün, glänzend, helle fast weiße (trocken) Blattränder ab Herbst bis Frühjahr
Wuchs: dicht, kompakt, bildet sehr viele Ausläufer, daher nur mit Rhizomsperre
Standort: halbschattig bis schattig, geschützt
Winterhärte: -18° bis -24°
Verwendung: Unterpflanzung, Flächen, niedrige Hecken, Begleitpflanze zu Stauden, schnittverträglich, bedingt als Kübelpflanze.
Rückschnitt: direkt vor dem Neuausstrieb, je nach Region und Gebiet von Juni bis Juli.

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